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Cover von Ingos Buch Ingos Erfahrungen als Organisator des „TE-FR 2012. Das Buch hat 205 Seiten. ISBN 978-3-95488-207-6. Preis: 12 Euro. Alle Bücher können beim "Engelsdorfer-Verlag" bestellt werden. Gern können die Bücher auch bei Ingo direkt bestellt werden und er schreibt eine Widmung hinein. Cover von Ingos Buch ingosbuchText3
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Ronald Nickel zur 1. etappe

Berlin-Spandau nach Neu Zittau / 28.08.2001
54 km / 54 km gesamt
33.6 mi / 33.6 mi gesamt
46 tnamstart / 46 tngewertet

Tageswertung

1. 03 Rainer Koch Deutschland 3:48:54
2. 09 Henry Wehder Deutschland 3:49:17
3. 36 Ludger Garding Deutschland 3:57:35
 

Gesamtwertung

1. 03 Rainer Koch Deutschland 3:48:54
2. 09 Henry Wehder Deutschland 3:49:17
3. 36 Ludger Garding Deutschland 3:57:35

1. Etappe


Diese Jahr mal ein ganz besonderer Start. Nachdem wir uns schon am Vorabend getroffen und begrüßt haben, fahren wir nach Charlottenburg zum Messegelände. Ingo hat es geschafft, wir werden von Guildo Horn direkt aus dem ARD Morgenmagazin auf die Strecke geschickt.
Da können wir auch verschmerzen wenn die Strecke nun ein oder zwei km zu kurz ist.


Durch Berlin, immer den roten Aufklebern nach, ab und zu auch mal ein Kreidepfeil, es geht besser als erwartet.
Unterwegs dann Zurufe "Na heute Morgen von der IFA getstartet!" oder auch "Toll was ihr da vorhabt", da läuft es einem kalt den Rücken runter.
Ab dem Müggelsee ist die Strecke dann schlecht markiert. Ich verlaufe mich, es dauert aber nicht lange da kommen mir drei Läufer entgegen "Da kommt ja noch Einer", also kehrt und auf die Strecke zurück.
Es passiert immer wieder, Läufer die ich vorne erwartet hätte überhohlen mich oder laufen nach mir ins Ziel.
Wie ich später erfahre sind von den 4 Streckenmarkierern allesamt Radfahrer drei ausgefallen und der Vierte hat nach einem Sturz weitergemacht und wurde von den ersten Läufern gejagt. Hier ein ganz grosses Lob.
Nach dem Lauf bekomme ich Krämpfe, betroffen sind die Fusssohlen, Oberschenkel, Seiten - und Bauchmuskulatur. Während des Abendessens krampfen dann sogar noch die Hände.

Ronald Nickel zur 2. etappe

Neu Zittau nach Beeskow / 29.08.2001
79.1 km / 133.1 km gesamt
49.2 mi / 82.7 mi gesamt
46 tnamstart / 45 tngewertet

Tageswertung

1. 03 Rainer Koch Deutschland 5:28:20
2. 09 Henry Wehder Deutschland 5:45:45
3. 11 Rene Strosny Deutschland 6:06:28
 

Gesamtwertung

1. 03 Rainer Koch Deutschland 9:17:14
2. 09 Henry Wehder Deutschland 9:35:02
3. 11 Rene Strosny Deutschland 10:05:34

2. Etappe

Auf dieser Etappe laufe ich von Anfang an mit Hans-Jürgen, es ist unglaublich an diesem Tag haben wir exakt dengleich Schritt.
Etwas Verwirrung kam dann auf, als wir auf eine Wendestrecke von 3,6km kamen. Ein Lauf, immer an der Spree entlang und dann ein Wendepunkt? Des Rätsels Lösung, durch einen LKW Unfall musste eine Brücke abgerissen werden, also sind die Streckenmarkieren zurück zu einer anderen Brücke, aber die ersten Läufer kamen ihnen schon entgegen und damit die Bedingungen für alle gleich sein mussten gab es hier einen Wendepunkt.

Ronald Nickel zur 3. etappe

Beeskow nach Lübbenau / 30.08.2001
83.9 km / 217 km gesamt
52.1 mi / 134.8 mi gesamt
45 tnamstart / 41 tngewertet

Tageswertung

1. 09 Henry Wehder Deutschland 6:33:21
2. 11 Rene Strosny Deutschland 6:47:48
3. 03 Rainer Koch Deutschland 6:51:10
 

Gesamtwertung

1. 09 Henry Wehder Deutschland 16:08:23
2. 03 Rainer Koch Deutschland 16:08:24
3. 11 Rene Strosny Deutschland 16:53:22

3. Etappe

Heute scheint die Sonne, es ist die längste Etappe, ich habe mir vorgenommen mich zu schonen. Sobald es wärmer wird nehme ich das Tempo raus, es wird gemütlich. Ab km 30 fehlt mir auch die Kraft, so ab km 50 läuft es langsam wieder besser.
Zusammen mit Ruth erreich ich das Ziel.

Ronald Nickel zur 4. etappe

Lübbenau nach Spremberg / 01.09.2001
75.2 km / 292.2 km gesamt
46.7 mi / 181.6 mi gesamt
41 tnamstart / 36 tngewertet

Tageswertung

1. 03 Rainer Koch Deutschland 6:13:38
2. 09 Henry Wehder Deutschland 6:19:04
3. 11 Rene Strosny Deutschland 6:31:52
 

Gesamtwertung

1. 03 Rainer Koch Deutschland 22:22:02
2. 09 Henry Wehder Deutschland 22:27:27
3. 11 Rene Strosny Deutschland 23:25:14

4. Etappe

Heute ist es bewölkt, es läuft gut. Trotzdem laufe ich ein Tempo ohne Risiko. Ich möchte keine Verlezung riskieren und im besten Fall die komplette Strecke ohne Gehpause bewältigen.
Auch diese Etappe beende ich ohne Probleme, die Muskeln sind locker. Die Krämpfe wie nach der ersten Etappe haben sich glücklicherweise nicht mehr gemeldet.

Ronald Nickel zur 5. etappe

Spremberg nach Bautzen / 02.09.2001
77.9 km / 370.1 km gesamt
48.4 mi / 230 mi gesamt
36 tnamstart / 33 tngewertet

Tageswertung

1. 03 Rainer Koch Deutschland 6:34:55
2. 11 Rene Strosny Deutschland 6:42:10
3. 09 Henry Wehder Deutschland 6:45:14
 

Gesamtwertung

1. 03 Rainer Koch Deutschland 28:56:57
2. 09 Henry Wehder Deutschland 29:12:41
3. 11 Rene Strosny Deutschland 30:07:24

5. Etappe

Heute ist mein Wetter, es nieselt und ist ungemütlich. Ich laufe heute ein ganzes Stück schneller. Der Regen wird immer heftiger, die Wege sind überflutet, den Pfützen kann man nicht mehr ausweichen, also mittendurch.
Jetzt wird es aber selbst mir zuviel, zu dem Regen kommt auch noch Wind, glücklicherweise habe ich mir die Regenjacke eingepackt. Es sind zwar keine 10km mehr aber die Jacke ziehe ich jetzt an. Der Regen wird Sintflutartig, das Wasser auf den Feldwegen ist Knöcheltief.
50m vor dem Ziel verlaufe ich mich dann auch noch, so kann Reinhardt aufschliessen und wir laufen gemeinsam ein.
Ich hatte mir vorgenommen in Bautzen gibt es ein Eis, es gab eins und zwar die größte Portion die die ich bekommen konnte.

Ronald Nickel zur 6. etappe

Bautzen nach Eibau-Walddorf / 03.09.2001
50.5 km / 420.6 km gesamt
31.4 mi / 261.3 mi gesamt
33 tnamstart / 33 tngewertet

Tageswertung

1. 34 Hubert Karl Deutschland 4:18:21
2. 12 Guus Smit Niederlande 4:27:32
3. 31 Franz Häusler Deutschland 4:34:36
 

Gesamtwertung

1. 03 Rainer Koch Deutschland 33:39:44
2. 09 Henry Wehder Deutschland 33:55:28
3. 11 Rene Strosny Deutschland 34:50:11

6. Etappe

Es ist bewölkt das Unwetter von gestern hat sich gelegt, es sollen mehr als 100Liter/qm gefallen sein. Die Spree hat Hochwasser, die Wege sind aber gut zu laufen. Heute laufe ich wieder etwas flotter, allerdings ohne mich zu verausgaben. Auf durch letzten die Ortschaften sorgen die örtlichen Feuerwehren dafür das alles Reibungslos läuft. Auch hier immer wieder Zurufe wie "Es ist gleich geschafft". Der Kottmar liegt vor mir, eine lange Gerade Bergauf, dann nach rechts, es geht an der Quelle vorbei, auch die letzte Steigung kann ich noch locker erklimmen, ohne Gehpause.
Der Zieleinlauf ist dann direkt am Spreequelfest, hier haben wir einige hundert Zuschauer, auch die Siegerehrung findet vor einem großen Publikum statt. Alle Läufer stehen auf der Bühne als Luftballons in die Höhe steigen.
Bei einigen Teilnehmern des Spreelaufes läuft auch die ein oder andere Träne die Wange herab.
51km in 4:54:24
mit einer Gesamtlaufzeit von 43:09:48 bin ich sogar noch mehr als eine Stunde schneller als im letzten Jahr und ich belege damit den 13.Platz in der Gesamtwertung.

Zum Schluss möchte ich noch ein Lob loswerden, das Kamerateam des ORB hat sich dezent und auf keinen Fall störend verhalten, ich hatte immer den Eindruck es geht um den Lauf und die Leistung der Läufer. Ein Effekthascherei wie "kippt irgendwo ein Läufer um" oder "wo gibt es hier kaputte Füsse" wie zuletzt in Klopein konnte ich nicht beobachten. Es war ein erfreulicher Augenblick einem Kamerateam auf der Strecke zu begegnen.

© Sebastian Bentele 2013 | sebastianbentele.de | impressum | Datenschutz | Seitenanfang